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Mittwoch, 17. Januar 2007 Über die Hälfte der Deutschen sind zu dick, obwohl die Diät-Industrie boomt und jährlich hunderte top-ausgebildeter Ernährungsfachkräfte die bundesdeutschen Bildungseinrichtungen verlassen, kritisiert heute Diplom Ernährungswissenschaftlerin Doreen Nothmann von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen.
Irgendetwas scheint nicht zu stimmen in einer Welt, in der uns immer wieder neue Diäten in jedem Fernsehwerbeblock, in den Buchhandlungen, aus jeder Zeitschrift und sogar aus dem Computer-Monitor entgegen springen. Schließlich erscheinen jedes Jahr neue Produkte, Bücher und Konzepte auf dem Markt, die Abnehmwilligen versuchen es doch immer wieder mit weniger essen und dem guten alten Laufen. Weniger erstaunlich ist dann natürlich, dass der Erfolg dieser Methoden eher zu wünschen lässt. Schließlich heißt „Friss die Hälfte“ gleichzeitig, dass man die selben „schlechten“ Lebensmittel isst, wie immer, jedoch in geringeren Mengen. Trotzdem fordern 82 Prozent der Befragten zur Bekämpfung von Übergewicht bei Kindern und Jugendlichen das Unterrichtsfach Ernährungslehre. Da bislang schon die meisten Präventionskonzepte in Richtung der Ernährungsbildung von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet sind, steht die Frage nach passenden Methoden für die „Erwachsenengeneration“ offen. Aus Sicht der Fehl- und Überernährung könnte man die allgemeine Zielgruppe der Diäten sicher auch als „verlorene Generation“ bezeichnen. Daher ergibt sich ein immenser Markt, der zwar boomt, aber keinen reellen Erfolg bei der Bekämpfung von Übergewicht zu zeigen scheint. 55 Prozent der Frauen und 65 Prozent der Männer sind nach Meinung der Wissenschaft zu dick – Tendenz steigend. Führende Experten streiten, wie man die gesunde und dauerhafte Gewichtsreduktion in der breiten Masse verkünden kann. Vielleicht wäre ein freiwilliger jährlicher „Ernährungs-TÜV“, der in die Bonuspunktsysteme der Krankenkassen einfließen kann eine Möglichkeit, dem Trend der Verfettung der Deutschen Bevölkerung und der damit verbundenen Kostenexplosion für das Gesundheitswesen entgegen zu wirken, regt Nothmann abschließend an. Literatur: (1) www.sozioland.de/rp/diaet05/1.html, www.sozioland.de/rp/diaet05/tabellen_diaet05.pdf, Ernährungsbericht 2004, Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. Quelle: Pressemitteilung von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik publiziert auf openPR.de am 16.01.2007
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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