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Samstag, 20. Januar 2007 Gendefekt verantwortlich für chronische Darmentzündungen?Geschrieben von MS in DarmerkrankungenKommentare (0) | Trackbacks (0) Ein kanadisch-amerikanisches Forscherteam vermutet, dass eine bestimmte Genvariante die Entstehung einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung begünstigt, berichtet heute die Diplom Ernährungswissenschaftlerin Judith Männich von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V. aus Aachen.
Chronisch entzündliche Darmerkrankungen wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa treten sowohl innerhalb von Familien als auch in bestimmten ethnischen Gruppen gehäuft auf, was auf einen genetischen Zusammenhang schließen lässt. Aktuelle Studienergebnisse eines kanadisch-amerikanischen Forscherteams bestärken diese Vermutungen. Die Untersuchungen zeigten klare Zusammenhänge einer bestimmten Genvariante und dem Auftreten einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung. Es handelt sich dabei um Interleukin, einen Botenstoff des Immunsystems, der zum einen Bakterien bekämpft und zum anderen in Entzündungsprozesse involviert ist (1). Im Rahmen der Studie untersuchte das Forscherteam um Richard Duerr das Erbgut von 547 Patienten mit Morbus Crohn und verglich dieses anschließend mit dem Erbgut von 548 gesunden Personen. Hierbei zeigten sich deutlich genetische Unterschiede, wobei die gesunden Kontrollpersonen eine entscheidende Genvariante viermal häufiger besaßen als die Erkrankten. In weiteren Untersuchungen an Tieren zeigte sich, dass das Fehlen dieser Genvariante eine verminderte Antwort auf Entzündungsreize im Darm zur Folge hat. Die Forscher erhoffen sich daraus neue Ansatzpunkte in der Arzneimittelforschung, die möglicherweise den entzündlichen Prozess unterbinden. Eine Testreihe mit einem Antikörper zeigte bereits erste Erfolge. Durch die Schlüsselrolle des Interleukins im Immunsystems könnten weitere Ansatzpunkte für die Behandlung und Therapie anderer Autoimmunerkrankungen erfolgen. Durch eine individuell angepasste Ernährungstherapie, beispielsweise einer leichten Vollkost, lassen sich deutliche Verbesserungen des Allgemeinzustandes von Patienten erzielen, betont die Ernährungswissenschaftlerin abschließend. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.ernaehrungsmed.de. Literatur: (1) Richard Duerr et al. : A Genome-Wide Association Study Identifies IL23R as an Inflammatory Bowel Disease Gene Science 1 December 2006: Vol. 314. no. 5804, pp. 1403 – 1405 DOI: 10.1126/science.1136668 Quelle: Pressemitteilung von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. GmbH publiziert auf openPR.de am 15.01.2007
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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