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Montag, 12. März 2007 Antioxidantien und SterblichkeitsrisikoGeschrieben von MS in AntioxidantienKommentare (0) | Trackbacks (0) Jetzt ist in der angesehenen amerikanischen Fachzeitschrift Jama eine Studie zum Sterblichkeitsrisiko bei langjähriger Einnahme von Antioxidantien veröffentlich worden. Traut man dem Ergebnis, so muss man feststellen, dass einige fettlösliche Vitamine das Leben verkürzen können. Erwartungsgemäß löst dieses Ergebnis viel Wirbel aus und ruft die professionellen Kritiker auf den Plan, die es schon immer gewusst hätten.
Wir meinen, dass die Studie es verdient hätte, sich mit ihr in der Öffentlichkeit kritisch auseinander zu setzen. Sie darf nicht nur dafür herhalten Auflagen steigernde reißerische und unkritische Titelstories zu liefern. So sind durchaus einige kritische Fragen berechtigt von denen wir hoffen, dass sie in der aufgeregten Diskussion nicht ganz untergehen. Sehr grundsätzlich ist zu fragen, ob der in der Metaanalyse gewählte Studienendpunkt „Sterblichkeit“ der Richtige ist. Ist es nicht viel sinnvoller bei Studien zur Primär- und Sekundär-Prävention nach dem Auftreten der Erkrankung oder des Rezidivs zu fragen? Denn Erkrankungen oder Rezidive zu verhindern bzw. ihr Auftreten zu verzögern ist das Ziel von Prävention. Den Verlauf von akuten manifesten Erkrankungen günstig zu beeinflussen, kann nicht die Domäne von Antioxidantion sein, sondern ist das Arbeitsgebiet der modernen Hochleistungsmedizin mit entsprechend leistungsfähigen Arzneimitteln. Weitere Fragen zur jetzt publizierten Metaanalyse müssen erlaubt sein. Es wurden insgesamt 68 Studien analysiert, die in ihrer Gesamtheit kein signifikantes Ergebnis erbrachten, weder in die eine noch in die andere Richtung. Nur wenn aus methodischen Gründen die Analyse auf 47 Studien begrenzt wurde, kam das jetzt sehr hochgespielte Ergebnis. Warum? Was ist mit den ausgeschlossenen Studien? Mehr noch. Auch dieses Ergebnis wurde nur erzielt, wenn die Studien mit Selen aus der Auswertung herausgelassen wurden. Warum? Es bleiben also eine Menge Fragen zunächst unbeantwortet und die Diskussion über den Nutzen der Substitutionen mit Antioxidantien wird weiter gehen. Gleichzeitig ist es aber, so denken wir, auch an der Zeit mit einigen Illusionen aufzuräumen. So ist zwar völlig unbestritten, dass der Verzehr von ausreichend Obst und Gemüse jeder Multivitamin- und Mineralstoffpille vorzuziehen ist. Nur wer schafft es schon 5 mal am Tag ausreichend Obst und Gemüse zu essen? Andererseits ist es nun auch nicht sinnvoll, sich jeden Tag mit Multivitamin-Mineralstoffpräparaten voll zu stopfen, wenn es gar nicht notwendig ist. Heutzutage, wo zumindest nicht klar ist, ob die breite Substitution mit Antioxidantien auch den breiten Nutzen bringt, wären wir gut beraten, Kriterien der Evidenz basierten Prävention zu befolgen. Danach ist Prävention mit Antioxidantien dann sinnvoll, wenn sie zielgerichtet erfolgt und ein Nutzen klinisch belegbar ist, oder wenn zumindest ein erhöhter Bedarf bzw. eine Minderversorgung vorliegt. Wenn dies eingehalten wird, sind Antioxidantien sinnvoll und eine wirksame Maßnahme zum Erhalt von Gesundheit und Lebensqualität. Denn Produkte aus Naturstoffen und Mikro-Nährstoffen zur Gesundheitsvorsorge des modernen Menschen und die Ansprüche der auf Fakten und Daten gegründeten Evidenz basierten Prävention müssen kein Widerspruch sein. Ganz im Gegenteil: Navitum Pharma entwickelt und vertreibt ausschließlich Produkte, die auf Basis von aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen aus experimentellen und klinischen Studien entwickelt wurden. Zusammensetzung und Dosierung der Produkte folgt streng wissenschaftlichen Kriterien und entspricht der klinischen Studienlage im entsprechenden Anwendungsgebiet. Diese einzigartigen rational wissenschaftlich begründeten Produkte zur Primär- und Sekundär-Prävention bestimmter Krankheiten sind erklärungsbedürftig und erfordern eine kompetente Beratung. Deshalb werden die Navitum Produkte nur in Apotheken und kompetenten Gesundheitszentren angeboten. Quelle: Pressemitteilung von Navitum Pharma GmbH publiziert auf openPR.de am 06.03.2007
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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