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Mittwoch, 1. August 2007 Chronisch entzündetes Fettgewebe ist eine Hauptursache für die gesundheitlichen Probleme übergewichtiger und fettsüchtiger Menschen. Das Fettgewebe ist nicht nur ein passives Organ, das überschüssige Energie speichert. Es produziert viele Substanzen, die als Adipokine bezeichnet werden.
"Bei Adipositas verändert sich deren Synthese- und Sekretionsmuster, was wahrscheinlich mitverantwortlich für die Komplikationen ist", sagte Prof. Hans Hauner, Ernährungsmediziner an der TU München, auf einer Veranstaltung des Instituts Danone Ernährung für Gesundheit in Basel. Von den metabolischen Konsequenzen der Adipositas bleibt letztendlich kein Organ verschont. Endotheldysfunktion, Fettstoffwechselstörungen, Insulinresistenz oder Glucoseintoleranz enden in Krankheiten wie Typ-2-Diabetes, Herzinfarkt und Schlaganfall. Auch Dickdarmkrebs kommt bei Übergewichtigen häufig vor. Inzwischen sind über 100 Adipokine bekannt, von denen die meisten im Fettgewebe bleiben. In die Blutbahn gelangen vor allem die entzündungsfördernden Vertreter, wie TNF-alpha oder das C-reaktive Protein. Chronische Überernährung kurbelt die Produktion dieser Substanzen in den Fettzellen an und löst damit eine Entzündungskaskade aus. Sie aktivieren die Fett-Vorläuferzellen im Fettgewebe, die ebenfalls anfangen, proentzündliche Substanzen zu bilden. Dadurch werden Immunzellen ins Fettgewebe gelockt, die die Entzündung weiter verstärken. Die Flut entzündlicher Substanzen führt zu massiven Stoffwechselveränderungen, z. B. in der Muskulatur. Dort stören die Zytokine die Insulinsignalübertragung. Insulin wirkt nicht mehr. "Insofern ist die Adipositas ein wichtiger Promotor von Typ-2-Diabetes", so Hauner. Geschädigt wird außerdem die Leber, was zur Entstehung von Fettstoffwechselstörungen beiträgt. Wichtige entzündungsauslösende Faktoren im Fettgewebe sind vor allem gesättigte Fettsäuren, Glucose, reaktive Sauerstoffspezies oder AGE-Proteine, die zum Beispiel in Colagetränken vorkommen. Zu den Schutzfaktoren zählen Omega-3-Fettsäuren und einzelne sekundäre Pflanzenstoffe, die zumindest in Zellkultur entzündungshemmende Effekte gezeigt haben. Die stärkste entzündungshemmende Wirkung hat jedoch eine Gewichtsabnahme, selbst wenn sie nur moderat ist. Die Immunzellen wandern aus dem Fettgewebe ab, die Zahl der Entzündungsmarker sinkt. Quelle: aid Presseinfo 01.08.2007
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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