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Donnerstag, 1. November 2007 Gesunde Ernährung mittels ErnährungsführerscheinGeschrieben von MS in Gesunde ErnährungKommentare (0) | Trackbacks (0) Kinder im Grundschulalter sind Weltmeister im Fragenstellen, im Ausprobieren und Erforschen - warum diesen Wissens- und Erfahrungsdrang nicht nutzen für die gute Sache, zum Beispiel für mehr Ernährungsbildung (gesunde Ernährung) in den Schulen? Mit dem aid-Ernährungsführerschein für Schülerinnen und Schüler der dritten Klasse ist dem aid infodienst ein ganz besonderes Projekt gelungen. "Er gehört zu den aufwändigsten Unterrichtsmaterialien, die der aid in den vergangenen Jahren fertiggestellt hat", stellt Dr. Margareta Büning-Fesel, Geschäftsführender Vorstand des aid infodienst, fest. Vier Redakteurinnen aus den Bereichen Kinderernährung, Hygiene und Nahrungszubereitung haben den aid-Ernährungsführerschein konzipiert und erarbeitet, neun Klassen an drei Schulen das Material getestet, über 20 Stellungnahmen wurden eingeholt von Hochschulen, Ministerien, Forschungsanstalten, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung und natürlich auch von Lehrkräften.
Zur Durchführung des aid-Ernährungsführerscheins gibt es ein umfangreiches Medienpaket mit folgenden Materialien: - ein Lehrerheft, das Lehrkräfte durch sieben Doppelstunden führt und ausführliche Unterrichtsverläufe und Materiallisten enthält, - ein Kopiervorlagenheft mit Rezepten, Arbeitsblättern und Folienvorlagen. Alle wichtigen Arbeitsschritte und -geräte wurden liebevoll gezeichnet. Immer mit dabei: Kater Cook, der freundliche Küchenkater. Er hilft den Kindern beim Händewaschen, Spülen und Aufräumen und begleitet sie durch alle Rezepte und Arbeitsblätter. - 30 Elternbriefe, - 30 Prüfungsfragebögen, - 30 Führerscheindokumente, - die aid-Ernährungspyramide als Poster und - das Begleitheft zur aid-Ernährungspyramide. Die Auslieferung des Medienpakets beginnt in diesen Tagen. Was den aid-Ernährungsführerschein auszeichnet: "Das Besondere am aid-Ernährungsführerschein ist, dass er im Klassenzimmer durchgeführt werden kann, man braucht nicht unbedingt eine Schulküche", sagt Dr. Ingrid Brüggemann, zuständige Redakteurin aus dem Bereich Kinderernährung des aid. In sechs bis sieben Doppelstunden bereiten die Kinder köstliche Salate, fruchtige Quarkspeisen und andere kleine Gerichte zu. Lehrkräfte können das Projekt als benoteten Unterrichtsbestandteil in den Sachkundeunterricht einbauen. Bei Bedarf und Interesse lässt sich auch fächerübergreifend im Kunstunterricht oder in Mathematik damit arbeiten, zum Beispiel, wenn es ums Messen und Wiegen geht. In jeder Einheit - von den Brotgesichtern bis zu den heißen Kartoffelgerichten - erarbeiten sich die Kinder altersgerechte Kompetenzen, die sie am Ende im schriftlichen Test und dann auch in der praktischen Prüfung mit einem kleinen kalten Büffet unter Beweis stellen können. "Das Unterrichtsmaterial ist genau auf die Bedürfnisse der Lehrerinnen und Lehrer zugeschnitten", so Brüggemann, "unsere Testlehrkräfte wollten für jede Einheit detaillierte Unterrichtsabläufe und die dazugehörigen fachlichen Hintergrundinformationen. Genau das finden sie jetzt im Lehrerheft." Der Schultest wurde unter Federführung des Ernährungszentrums Mittlerer Neckar, Landratsamt Ludwigsburg, durchgeführt, das im Bereich Ernährungsbildung über zehn Jahre Erfahrung verfügt. "Das Konzept lebt davon, dass in jeder der sieben Einheiten das Gelernte aus den letzten Stunden wiederholt wird und etwas Neues hinzukommt", erklärt Bärbel Nisi vom Ernährungszentrum fest. Auf diese Weise nimmt die Selbstständigkeit der Kinder von Stunde zu Stunde zu. Am Ende, bei der praktischen Prüfung, können sie die Salate und Quarkspeisen dann alleine zubereiten. Schon über 1 200 Medienpakete bestellt "Die Resonanz ist schon jetzt riesengroß", stellt Büning-Fesel fest. Weit über 1 200 Schulen haben das Führerscheinpaket schon vor Erscheinen beim aid bestellt, und täglich werden es mehr. Weitere 300 haben sich beim Sonderprojekt des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) und des Deutschen LandFrauenverbandes (dlv) angemeldet. Der Deutsche LandFrauenverband hat für rund 600 Schulen Fördergelder des BMELV und von Sponsoren aus der Wirtschaft akquiriert. Schulen, die sich beim dlv melden, können mit etwas Glück den aid-Ernährungsführerschein kostenfrei mit Unterstützung einer LandFrau durchführen. In diesem Fall entstehen nur Kosten für das Kopieren der Arbeitsblätter und für die Lebensmittel. Aber auch Schulen, die nicht in den Genuss dieses Sonderprojektes kommen, müssen nicht tief in die Tasche greifen. "Eine Schule benötigt erst einmal nur ein Paket für 40 Euro", erklärt Büning-Fesel. "Bis zum 30. Oktober 2007 gibt es sogar noch 20 Prozent Rabatt, das heißt schnell Entschlossene bezahlen nur 32 Euro. Die Führerscheindokumente und die Prüfungsfragebögen kann man kostengünstig für jede Klasse im Zehnerpack nachbestellen, Elternbriefe gibt es sogar kostenfrei." Der größte Erfolg: Zufriedene Kinder und Eltern "Unser wichtigstes Ziel ist es, dass die Kinder auch in der Schule die Chance bekommen, Lebensmittel mit allen Sinnen wahrzunehmen, sie zuzubereiten und gemeinsam zu genießen", betont Brüggemann. Die Rezepte sind nur das Mittel, um einige grundlegende Arbeitstechniken zu lernen. Die Schülerinnen und Schüler sollen Spaß haben am Selbermachen, am Experimentieren und am gemeinsamen Essen. Und das haben sie auch: In einer Abschlussbefragung geben die Kinder an, was ihnen am aid-Ernährungsführerschein besonders gut gefallen hat und was weniger. Bisher sind alle Kinder begeistert. Am besten finden die meisten "Führerscheinabsolventen" das leckere Essen und das Kochen. Ganz selten nur hat ihnen etwas nicht gefallen, zum Beispiel "dass wir schon um 11:20 Uhr aufhören mussten." Aber auch von den Eltern der Testschulen kam viel positive Resonanz. Kein Wunder, wurden sie doch häufig zum Abschluss des Projektes professionell bewirtet. Ein guter Start in die Ernährungsbildung So kann das Projekt ein toller Auftakt werden für mehr Ernährungsbildung in der Schule, denn Ernährungs- und Verbraucherbildung darf mit diesem Projekt nicht aufhören: "Der aid-Ernährungsführerschein ist ein kleiner Baustein für die Jahrgangstufe 3 im Rahmen des Kompetenzerwerbs, der in einer modernen Ernährungs- und Verbraucherbildung vorgesehen ist", stellt Anke Oepping von der Universität Paderborn fest. Ernährungs- und Verbraucherbildung muss sich aber durch alle Klassen ziehen und auch Lerngelegenheiten im Schulalltag aufgreifen, so eine Forderung der Paderborner Forschungsgruppe zur Reform der Ernährungs- und Verbraucherbildung in Schulen (REVIS). Oepping testet ebenfalls den aid-Ernährungsführerschein im Rahmen des Projektes "PAPI - Paderborner Adipositas Prävention und Intervention". Quelle: aid Presseinfo (Gesa Maschkowski) 25.10.2007
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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