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Samstag, 15. März 2008 Aus Afrika, Asien, Kanada und anderen Ländern werden die unterschiedlichsten Salz-Sorten nach Deutschland importiert. Anders als das klassische Kochsalz, tragen sie exotisch klingende Namen wie "Hawaiian Black Salt", "Australien Murray River Salt" oder "Sel-Himalaya". Doch der größte Unterschied zu herkömmlichem Salz scheint der Preis zu sein: 100 Gramm kosten je nach Sorte zwischen 10 und 20 Euro. Deshalb stellt sich die Frage, ob sich die Anschaffung eines solchen "exotischen" Salzes auch lohnt. Die Werbung preist die Naturbelassenheit und die Herstellungsverfahren der Salze an. Besonders aus medizinischer Sicht sollen die Salze nützlich sein. So wird behauptet, das Salz aus dem Himalaya sei die "Quelle ewiger Jugend". Und selbst Beschwerden wie Akne, Übergewicht, Kreislaufprobleme und Leberschäden könne dieses Salz heilen. Die Wirkungen sollen unter anderem auf dem hohen Gehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen sowie einer besonderen Kristallstruktur beruhen.
Schon ein kleines Rechenbeispiel lässt erkennen, dass derartige Heilversprechen nicht stimmen können: Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt eine Salzaufnahme von fünf bis maximal sechs Gramm pro Tag. Es ist gesetzlich geregelt, dass Salz aus mindestens 97 Prozent purem Salz bestehen muss. Auf die restlichen wertgebenden Inhaltsstoffe, wie Mineralstoffe und Spurenelemente, entfallen folglich nur etwa 150 Milligramm pro Tag. Ob diese geringe Menge eine Genesung oder Verjüngung bewirken kann, ist aus wissenschaftlicher Sicht fraglich. Auch die besondere Struktur der Salze ist nicht belegt, denn alle Salze sind sehr ähnlich aufgebaut. Sie bestehen chemisch gesehen zu mindestens 97 Prozent aus Natrium-Kationen und Chlorid-Anionen. Die restlichen drei Prozent können auch hier wenig zu einer veränderten Kristallstruktur beitragen. Die in Deutschland hergestellten Speisesalze sind häufig mit Jod, Fluorid und Folsäure angereichert. Jod kann Schilddrüsenerkrankungen vorbeugen. Fluorid schützt Zähne und Zahnfleisch. Durch den Zusatz von Folsäure können Missbildungen bei Neugeborenen vermieden werden. Aus gesundheitlicher Sicht sind deshalb diese angereicherten Salze zu empfehlen. Auch unter ökologischen Gesichtspunkten ist es nicht sinnvoll, ein Salz, das hier in guter Qualität verfügbar ist, über lange Strecken zu importieren. Mit Blick auf Ökologie, Gesundheit und Preisbewusstsein gewinnt das hiesige Speisesalz deshalb eindeutig den Vergleich mit den teuren Import-Salzen. Quelle: aid Presseinfo (Julia Güttes), 09.01.2008
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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