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Montag, 10. März 2008 Beate K. (39) wiegt auf eine Größe von 1,65 Meter 74 Kilogramm und sieht für sich die Notwendigkeit abzunehmen. Die Anamnese und erste Blutanalyse beim Ernährungsberater ergaben einen erhöhten BMI von 27, einen WHR (waist-hip-ratio) von 0,79 sowie im Normbereich liegende Blutfettwerte. Die Notwendigkeit abzunehmen ist laut den Befunden nicht geboten. Doch wie kann das trotz Übergewicht sein? Fast täglich warnen Beate K. Schlagzeilen, dass mit einem erhöhten BMI das Risiko für Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Krebs, Gelenkbeschwerden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigt. Sie nimmt ein mediensuggeriertes Idealmaß wahr, in das Ihr Spiegelbild so gar nicht passen möchte. Nach einigen Diätversuchen entscheidet Sie sich für eine professionelle Ernährungstherapie und sieht sich mit dem Befund „Gesund“ konfrontiert.
Was für Frau K. im Verborgenen bleibt, ist die Frage woher Ihr angebliches Erkrankungspotenzial in den Medien stammt. Die meisten wissenschaftlichen Studien in punkto Übergewicht und Erkrankungen beziehen lediglich den Body Mass Index als Entscheidungskriterium mit ein. Beispielsweise ist laut den Forschern Helmut Schulte und Mitarbeiter ein erhöhter BMI ein Risikofaktor um an Herz-Kreislauf-Erkrankung zu leiden und Beate K. gefährdet (1). Ein BMI unter 19 charakterisiert Untergewicht, der Normalbereich liegt zwischen 19 und 25, oberhalb dessen beginnen Übergewicht und ab einem BMI von >29,9 die verschiedenen Stufen der Fettleibigkeit. Doch der BMI ist nur ein Richtwert, der den unterschiedlichen Körperbau der Menschen und die Verteilung der Kilos zwischen Muskulatur und Fett nicht berücksichtigt. Eine höhere Aussagekraft über ein gesundheitliches Risiko besitzt die Fettverteilung. Der Waist to Hip Ratio (WHR) unterteilt in relativ ungefährliches, hüftbetontes und gesundheitsschädigendes bauchbetontes Fettgewebe. Ein erhöhtes Risiko besteht bei Frauen mit einem WHR > 0,85 und bei Männern bei einem WHR > 1,0. Interessant ist zudem der Zusammenhang zwischen BMI und Sterberate. In einer von The Lancet veröffentlichten Metaanalyse mit rund 250.000 Patienten stellte sich paradoxerweise kein Vorteil von einem normalen BMI heraus. Laut den vierzig Studien starben die Probanden trotz leichtem Übergewicht seltener an Herz- und Kreislauferkrankungen (2). Übergewicht ist für viele ein ästhetisches Problem, bei einer Vermehrung des Fettgewebes im Gesäß-, Hüft- und Oberschenkelbereich jedoch nicht zwangsläufig gesundheitsschädigend. Viel entscheidender für ein Erkrankungsrisiko sind Fettverteilung, Blutwerte, Bewegungsstatus sowie Familienanamnese. Doch längst hat sich ein lukratives Geschäft um die überschüssigen Kilos entwickelt. Um die Gesundheit des Patienten und dessen Geldbeutel zu schützen, sind nur bei einer medizinischen oder präventiven Indikation diätetische Maßnahmen zu ergreifen. Lieber heute ein gesunder Dicker, als ein Diätopfer von morgen. Literatur:
Quelle: Pressemitteilung von Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention e.V. (Anja Baustian) am 21.01.2008
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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