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Samstag, 29. März 2008 Das Aufmerksamkeitsdefizit-Syndrom, kurz ADS, ist eine der häufigsten psychischen Störungen im Kindesalter. Als mögliche Auslöser für das so genannte "Zappelphilipp-Syndrom" werden auch Lebensmittel-Zusatzstoffe diskutiert. Für einen solchen Zusammenhang existiert jedoch nach wie vor kein eindeutiger Beleg, stellten jetzt die Wissenschaftler der Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) fest
Sie nahmen die Ergebnisse einer Studie der Universität Southampton aus 2007 unter die Lupe. Die britischen Forscher hatten einen möglichen Zusammenhang zwischen sieben Lebensmittel-Zusatzstoffen und Verhaltensauffälligkeiten von Kindern entdeckt. Die Wissenschaftler der EFSA sehen dieses Ergebnis allerdings kritisch: "Wir erkennen zwar Hinweise, sehen den Zusammenhang aber nicht hinreichend bestätigt", erläutert Dr. Rainer Gürtler, der als EFSA-Experte zuständig für Bewertungen von Zusatzstoffen in Europa ist. "Denn die Ergebnisse der Studie liefern kein einheitliches Bild. Bei manchen Kindern zeigten sich geringe negative Auswirkungen, bei anderen wiederum nicht. Die Bedeutung solch geringer Effekte für den Schulalltag ist nicht klar. Zudem stimmten die Beobachtungen von Eltern, Lehrern und externen Fachleuten nicht überein. Wir sehen in der Studie keinen in sich schlüssigen Beweis nach wissenschaftlichen Kriterien", so Gürtler. Die Studie rechtfertige damit nicht, die akzeptablen täglichen Aufnahmemengen (ADI-Werte) für die sieben Lebensmittelzusatzstoffe zu ändern. Untersucht wurden die künstlichen Farbstoffe E 102, E 104, E 110, E 122, E 124 und E 129 sowie der Konservierungsstoff Natriumbenzoat E 211. Ob als mögliche Ursache für nervöses, überaktives und unkonzentriertes Verhalten von Kindern überhaupt die Ernährung verantwortlich ist, das wird von Wissenschaftlern skeptisch beurteilt. Vor allem erbliche, soziale und seelisch bedingte Ursachen scheinen nach aktuellen Erkenntnissen eine große Rolle zu spielen. Und das Fazit für Eltern und Verbraucher aus der jüngsten EFSA-Bewertung zur Rolle der Zusatzstoffe? Nach wie vor gilt: Im Rahmen einer vollwertigen und ausgewogenen Ernährung sind Lebensmittelzusatzstoffe unbedenklich. Doch bei einer einseitigen Ernährung, zum Beispiel mit hohem Konsum von Softdrinks in grell-bunten Farben, könnten vor allem Kleinkinder und jüngere Schüler die akzeptable tägliche Verzehrsmenge bei bestimmten Lebensmittelzusatzstoffen überschreiten. Auf welche Zusatzstoffe empfindliche Personen und Eltern von Kleinkindern achten sollten, darüber informiert das aid-Heft "Zusatzstoffe in Lebensmitteln". Quelle: aid Presseinfo (Claudia Dirschauer) 26.03.2008
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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