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Dienstag, 16. September 2008
Obwohl sich die Dynamik im Vergleich zu den Vorjahren etwas abgeschwächt hat, sind die Ausgaben für Bio-Produkte in Deutschland erneut gestiegen. Aber nicht alle profitieren davon. Nach Schätzungen der Zentralen Markt- und Preisberichtstelle für Erzeugnisse der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (ZMP) verzeichnen der Lebensmitteleinzelhandel und Naturkostfachhandel deutliche Zuwächse, während Bäcker, Metzger und Direktvermarktung ab Hof und auf dem Wochenmarkt kräftige Einbußen hatten. Der nachhaltige Drang auf die Supermarkttheken ist mit dem heimischen ökologischen Anbau kaum zu bewältigen. Vergangenes Jahr legte der heimische Biomarkt um 15 Prozent zu, die biologisch beackerte Fläche vergrößerte sich hingegen nur um rund fünf Prozent. Die Folgen sind längst erkennbar. Biokost aus aller Welt füllen die Regale auf: Grüne Bohnen aus Ägypten, Gurken aus Ungarn oder rund 23.000 Kilometer weit gereistes Lammfleisch aus Neuseeland für den ökologischen Verbraucher in Deutschland um nur eine kleine Auswahl der kulinarischen Vielfalt zu nennen. Die Bio-Welle ist längst zur Flut geworden. Neben ökologisch erzeugten Lebensmitteln erstreckt sich der Bio-Boom weiter auf Kosmetika, Bedarfsgegenstände, Genussmittel oder sogar Tourismus. T-Shirts aus biologischer Baumwolle, 100 Prozent biologisch angebauter Tabak, Bio-Hotels oder Bio-Möbel sind die neuesten Trends des Bio-Marketings und ein Ende ist nicht in Sicht. Außer Frage steht der ideologisch, gute Gedanke hinter Bioprodukten: Kein Einsatz von gentechnisch veränderten Organismen, Dünger, Pflanzenschutzmitteln oder dergleichen. Jedoch scheint dieser Grundgedanke immer mehr in die Ferne zu rücken. Der Bio-Markt läuft Gefahr einer Übersättigung zu unterliegen, was entsprechend fatale Konsequenzen vor allem für die hiesigen Bio-Bauern hätte. Die ursprüngliche Intention nach naturbelassenen Erzeugnissen, vom Wochenmarkt oder von Bauern muss wieder in den Vordergrund rücken, damit Bio eine lange Zukunft hat. Getreu dem Motto: Bio ja, aber nicht um jeden Preis.
Quelle: Pressemitteilung von Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention e.V. (FET) am 15.09.2008
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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