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Mittwoch, 12. November 2008 Übergewicht und NährwertkennzeichnungGeschrieben von MS in ÜbergewichtKommentare (0) | Trackbacks (0) Kleine bunte Nährwertangaben - wie auch immer sie aussehen - helfen nicht gegen Übergewicht. "Wer meint, diese Art der Verbraucheraufklärung würde zu einer Lösung der Übergewichtsproblematik führen, der setzt auf ein totgerittenes Pferd", so das Fazit von Prof. Dr. Westenhöfer, Hochschule für angewandte Wissenschaften in Hamburg. Er hat vier verschiedene Modelle zur Nährwertkennzeichnung getestet. Unter dem Strich zeigte kein System einen positiven Effekt auf die Lebensmittelauswahl. Dass künftig alle Lebensmittel Nährstoffangaben tragen sollen, ist unstrittig. Doch wie die Angaben aussehen sollen und was das Ganze bringt, darüber lässt sich trefflich streiten.
Das zeigte die 30. Ernährungsfachtagung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, Sektion Sachsen in Leipzig. Heike Lemmermöhle, Verbraucherzentrale Bundesverband, VZBV e. V. präsentierte das Ampelmodell. Die Möglichkeiten einer Kennzeichnung sind zwar begrenzt, meinte sie, aber zumindest könne eine Ampelkennzeichnung das Bewusstsein schärfen. "Umfragen in anderen EU-Ländern haben gezeigt, dass die Ampel einfacher und schneller nutzbar ist als andere Modelle", sagte sie. Das Modell sei intuitiv verständlich, basiere auf einer industrieunabhängigen Bewertung und beziehe sich auf einheitliche Portionen, nämlich 100 Gramm eines Lebensmittels. Diesen Vorteil wollte Michael Warburg nicht gelten lassen. Er vertrat die Position der Lebensmittelhersteller, die sich in der Initiative "Ausgezeichnet informiert" zusammengeschlossen haben. "Wenn ich nur 20 Gramm von einem Lebensmittel esse, dann stimmt die Ampel nicht", stellte er fest. Außerdem versage das Modell beim Vergleich ähnlicher Produkte. "Fettreduzierte Käse erhalten ebenso einen roten Punkt wie die Vollfettvariante." Die Lebensmittelhersteller setzen daher auf das GDA-Modell. Es zeigt wie viele Nährstoffe eine Portion eines Lebensmittels liefert, ausgedrückt in Prozent der Tageszufuhr. "Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung lehnt das GDA-Modell ab und ist auch nicht uneingeschränkt für Ampelmodelle", sagte Dr. Helmut Oberritter, DGE. Er kritisierte am GDA-Modell unter anderem, dass der Richtwert für die Zuckerzufuhr zu hoch ist. Beim Ampelmodell hingegen seien die Grenzen zwischen den Farben willkürlich gesetzt. Weder Oberritter noch Warburg waren davon überzeugt, dass die diskutierten Kennzeichnungsmodelle einen Beitrag zur Verringerung des Übergewichts leisten könnten. "Eigentlich hätten wir das Ganze gar nicht gebraucht", sagte Michael Warburg. "Das System ist uns aufgezwungen worden. Eine einheitliche Kennzeichnung mit Aufklärung wäre sinnvoller gewesen", meinte er. Eine Ziel führende Diskussion der unterschiedlichen Positionen hat allerdings in Leipzig noch nicht statt gefunden. Quelle: aid Presseinfo (Gesa Maschkowski) vom 12.11.2008
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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