|
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Bereits im Ernteland werden die Rohbohnen mithilfe von Bakterien und Hefen fermentiert. Erst dann verändert sich ihre Farbe von violett zu braun und es entstehen erwünschte Aromavorstufen, aber auch beißende Essigsäure, die bei der anschließenden Trocknung wieder entweichen kann. In dieser Form, gut in Jutesäcke verpackt, kommt die Kakaobohne bei uns an, um hier ihr volles Aroma auszubilden und noch brauner zu werden. Dies geschieht allerdings nicht von alleine, sondern durch Rösten bei bestimmter Temperatur und Dauer. Nun lässt sich auch die Schale leicht entfernen, der Bohneninhalt zerkleinern und bis zur Kakaomasse zermahlen. Diese ist Grundstoff für Schokolade, Kakaopulver oder Kakaobutter. Letztere zergeht nicht nur gut auf der Zunge, sie kann auch unsere Haut pflegen und ist daher ein beliebter Ausgangsstoff in der Kosmetikindustrie. Kakao ist aber nicht gleich Kakao. Ähnlich wie beim Wein unterscheiden Kenner verschiedene Sorten und Anbaugebiete bezüglich des Aromas und typischer Geschmacksnoten. Edelkakaosorten wie "Criollo" oder "Trinitario" aus Lateinamerika und der Karibik aromatisieren Schokoladen und schaffen Premium-Produkte. Meistens aber genießen wir Schokolade und Pralinen mit der bodenständigen Sorte "Forastero" von der Elfenbeinküste. Wie so oft im Leben kommt es immer auf die Menge an: besser in Maßen als in Massen. Gerade in der kalten Jahreszeit können viele nicht widerstehen und greifen mehr als sonst zur süßen Schokoladenverführung. Liegt es daran, dass Schokolade glücklich machen soll? Tatsächlich sind im Kakao Substanzen enthalten, die positiv auf das Gemüt wirken sollen. Allerdings liegen sie nur in so geringen Konzentrationen vor, dass noch zu beweisen wäre, ob dies für den Konsumenten überhaupt spürbar ist. Wie auch immer, der Schokoladenliebhaber Carl von Linné wird sich etwas dabei gedacht haben, als er der Kakaopflanze im Jahr 1753 ihren wissenschaftlichen Namen gab: "Theobroma cacao L." heißt "Speise der Götter". Weitere Informationen: Einen ausführlichen Artikel "Kakao - Von der Bohne zum Stoff für bitter-süße Genüsse" finden Sie in der aid-Zeitschrift "Ernährung im Fokus", Ausgabe 06/08, S. 217-223, als Download unter: www.aid.de/fachzeitschriften/eif/eif2008_0806.php Quelle: aid Presseinfo (Kirsten Jänisch-Dolle) vom 17.12.2008
Trackbacks
Trackback für spezifische URI dieses Eintrags
Keine Trackbacks
Kommentare
Ansicht der Kommentare:
(Linear | Verschachtelt)
Noch keine Kommentare
Kommentar schreiben
|
Ernährung Linktipps
Abnehmen Tipps
Suche News Themen
Buchtipps Kommentare zu Sekundärer Pflanzenstoff Beta-Carotin und Krebs Mo, 19.02.2007 16:40 Zitat: "Weiter in der Kritik stehen einige Safthersteller. Sie versuchen das negative Ima ge von Beta-Carotin zu u [...] zu Vitamin-Mangel in Deutschland So, 18.02.2007 13:05 Eigentlich eine Binsenweisheit , aber zur Vermarktung eines B uches sicher geeignet. Viellei cht sollte ich auch mal [...] zu Lebensmittelsicherheit Sa, 03.02.2007 20:20 Viel Lärm um nichts, oder sehe ich das falsch. So lange man soviel verdienen kann und so s elten erwischt wird, wir [...] zu Gefährliches Heilfasten Mo, 29.01.2007 12:58 Ich finde es unglaublich, was Herr Müller Northmann schon wi eder publiziert. Fasten sei nicht gesichert? Ich [...] zu Software zum Abnehmen: "ernährungsmanager" Di, 09.01.2007 11:45 das ist aber eine innovative i dee. zu Software zum Abnehmen: "ernährungsmanager" Di, 09.01.2007 08:08 vielleicht könnte man den pc g leich so programmieren, dass e r auch gleich die Mahlzeiten a n den jeweiligen Betroff [...] zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten - Wenn Lebensmittel den Körper reizen So, 07.01.2007 00:19 Hi, bitte gerne. zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten - Wenn Lebensmittel den Körper reizen So, 07.01.2007 00:10 Hi Markus, danke vielmals. Bei mir handelt es sich um Milchprodukte und Erdbeeren u nd noch ein paar Sachen. zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten - Wenn Lebensmittel den Körper reizen Sa, 06.01.2007 23:59 Hallo Christine, also ich b in jetzt nicht der absolute Er nährungsexperte, aber ich sehe keinen Grund, warum man [...] zu Nahrungsmittelunverträglichkeiten - Wenn Lebensmittel den Körper reizen Fr, 29.12.2006 21:04 Ich hätte mal eine Frage: Nimm t man zu, wenn man Nahrungsmit tel bzw. Stoffe konsumiert, di e man nicht verträgt??? Top Themen (Tags) abnehmen abnehmprogramm adipositas adipös akupunktur alkohol alkoholkonsum allergie allergien allergisch allergische reaktion alte menschen alternativmedizin altersdiabetes alterszucker aminosäuren antioxidantien appetitlosigkeit asthma ausgewogene ernährung ausschlag ayurveda ballaststoffe bewegung bluthochdruck blutzucker blutzuckerspiegel blutzuckerwert bmi body mass index bulimie calcium cholesterin cholesterinspiegel colitis ulcerosa cumarin dao demenz diabetes diabetes mellitus diabetes mellitus typ 2 diabetes typ 1 diabetes typ 2 diabetes typ ii diabetes-erkrankung diabetes-risiko diabetes-typ-1 diabetes-typ-2 diabetesdiät diabetesrisiko diabetiker dick dicke erwachsene dicke kinder diät diätassistentin diäten ei eisen energiebedarf entschlackung erhöhter blutzucker ernährung ernährung krankheit ernährung und bewegung ernährung und krebs ernährungsaufklärung ernährungsberater ernährungsberatung ernährungserziehung ernährungstagebuch ernährungsumstellung ernährungsverhalten ernährungswissenschaft ernährungswissenschafter ernährungszustand ess-verhalten essstörung essstörungen essverhalten fast food fasten fastenkur fett fette fettgehalt fettleibig fettleibigkeit fettsucht fettsäuren flavonoide folgeerkrankungen übergewicht folsäure fruchtzucker fructose-intoleranz fruktose früchte frühstück functional food funktionelle lebensmittel
Partner Lebensmittel
Sonstiges
Statistik |