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Donnerstag, 14. September 2006 Insulin spielt nicht nur eine Schlüsselrolle bei der Regulierung des Blutzuckers, sondern ist vermutlich auch an der Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie Morbus Alzheimer beteiligt, berichtet heute die Ernährungswissenschaftlerin Irina Baumbach von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e. V. in Aachen Ergebnisse mehrerer Untersuchungen lassen vermuten, dass zwischen Diabetes mellitus Typ 2 und Morbus Alzheimer mehr Zusammenhänge bestehen, als Wissenschaftler bislang vermuten, erläutert Baumbach weiter.
Um diese aufzudecken, trafen sich Mitte Juli 2006 fünftausend Forscher auf der International Conference on Alzheimer´s Disease and Related Disorders (ICAD) in Madrid. Sie diskutierten unter anderem über die möglichen Verkettungen zwischen dem Insulinspiegel im Gehirn und dem Auftreten von Morbus Alzheimer. Experten sprachen zum Teil von einer neuen Diabetesform. Dass zwischen den beiden Erkrankungen eine Wechselbeziehung besteht, ist bekannt. Wissenschaftler rätseln jedoch bis heute über die zugrunde liegenden Mechanismen. Bisher nahmen sie an, dass die infolge von Diabetes mellitus auftretenden Herzkreislaufstörungen den Blutstrom zum Gehirn und damit die Sauerstoffversorgung hemmen. Forscher der Brown Medical School in Rhode Island dagegen vermuten einen gestörten Glukosestoffwechsel im Gehirn. Studien an Ratten zeigten, dass Insulin im Gehirn eine wichtige Rolle als Wachstumsfaktor spielt. Nervenzellen produzieren die Wachstumsfaktoren insulin-like growth factor (IGF) vom Typ I und II. Zu geringe Konzentrationen dieser Botenstoffe führten bei den Versuchstieren zum Untergang von Nervengewebe. Die aufgrund dieser Beobachtungen durchgeführte Analyse von Gehirngewebe verstorbener Diabetiker zeigte einen deutlichen Mangel an IGF I und II. Die Wissenschaftlerin Rachel Whitmer vom Forschungszentrum der Kaiser Permanente Krankenkasse in Oakland sowie schwedische Wissenschaftler werteten Daten über zehn Jahre von 23.000 Versicherten mit Diabetes mellitus aus. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Personen mit einer langfristigen schlechten Blutzuckereinstellung ein um bis zu 78 Prozent erhöhtes Risiko an Alzheimer zu erkranken, aufwiesen. Diabetiker sollten daher auf eine gute Blutzuckereinstellung achten, appelliert Dipl. troph. Irina Baumbach abschließend. Wichtige Informationen für Diabetiker enthält die Diabetes-Ampel, die im Knaur Verlag erschienen ist. Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V., 14.09.2006
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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Insulin spielt nicht nur eine Schlüsselrolle bei der Regulierung des Blutzuckers, sondern ist vermutlich auch an der Entstehung neurodegenerativer Erkrankungen wie Morbus Alzheimer beteiligt, berichtet heute die Ernährungswissenschaftlerin Irina Baumbach
Aufgenommen: Sep 17, 02:33