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Montag, 18. September 2006 Acrylamid keine Ursache für Krebs?Geschrieben von MS in Krebs, LebensmittelKommentare (0) | Trackbacks (19) Das seit dem Jahr 2002 kontrovers diskutierte Acrylamid ist nicht als Hauptursache von Krebs anzusehen. Ein erhöhtes Krebs-Risiko entsteht vielmehr durch Übergewicht, Rauchen oder Alkohol, berichtet heute Ernährungswissenschaftlerin Jolanta Schoida von der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. in Aachen. Acrylamid ist ein leicht wasserlösliches Amin, das sich vor allem beim Rösten, Braten oder Backen bildet. Es entsteht dabei aus der Reaktion freier Aminosäuren mit Glukose und Fruktose bei Temperaturen über 150 Grad Celsius.
In der Regel gilt, dass sich umso mehr Acrylamid bildet, je stärker der Bräunungsgrad eines stärkehaltigen Lebensmittels ist. Vor allem weisen Kartoffelchips, Pommes frites und Lebkuchen hohe Gehalte auf, aber auch Backwaren, die als Triebmittel Ammoniumkarbonat enthalten, das die Acrylamidbildung zusätzlich erhöht. Die geschätzte täglich aufgenommene Menge schwankt dabei durchschnittlich zwischen 0,5-1 Mikrogramm pro Kilogramm Körpergewicht2. Für die kanzerogene Wirkung ist die mehrjährige Acrylamidaufnahme bedeutend. Ein gesundheitliches Risiko kann nur bei einem hohen Verzehr stark acrylamidhaltiger Lebensmittel entstehen. Trotzdem müssen sich Anstrengungen zur Belastungsverminderung zum präventiven Gesundheitsschutz verstärken, fordert Jolanta Schoida. Weltweit sind jedoch Bemühungen diesbezüglich erlahmt. Lediglich in Deutschland gibt es Signalwerte für die am höchsten mit Acrylamid belasteten Produktgruppen. In diesem Zusammenhang existieren einige Empfehlungen zur Minimierung der Acrylamidbelastung. Dunkler Gebackenes oder Frittiertes sowie Temperaturen über 150 Grad Celsius bei der Zubereitung von Getreide und Kartoffeln sind dabei möglichst zu meiden. Verbraucher sind über weitere Möglichkeiten wie Ersatz von Ammoniumkarbonat zur Senkung des Arcylamidgehalts in Risikoprodukten ausreichender zu informieren, betont Jolanta Schoida abschließend. Weitere Informationen sind unter www.ernaehrungsmed.de erhältlich. Am 7. und 8. Oktober findet in Aachen der 4. Internationale Diätetik Kongress statt. Schwerpunktthemen sind Rheuma, Osteoporose, Gelenkerkrankungen, Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und sekundäre Inhaltsstoffe. Literatur:
Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V., 18.09.2006
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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Das seit dem Jahr 2002 kontrovers diskutierte Acrylamid ist nicht als Hauptursache von Krebs anzusehen. Ein erhöhtes Krebs-Risiko entsteht vielmehr durch Übergewicht, Rauchen oder Alkohol, berichtet heute Ernährungswissenschaftlerin Jolanta Schoida von de
Aufgenommen: Sep 28, 11:10