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Mittwoch, 8. November 2006 Nahrungsmittelunverträglichkeiten - Wenn Lebensmittel den Körper reizenGeschrieben von MS in Intoleranz, LebensmittelKommentare (4) | Trackbacks (2) Nahrungsmittelunverträglichkeiten können chronische Beschwerden auslösen
Bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten spricht man von Unverträglichkeitsreaktionen des menschlichen Körpers nach dem Verzehr von Lebensmitteln. Unter diesem Begriff verbirgt sich eine Vielzahl von Erkrankungen, die sich sowohl hinsichtlich ihrer Ursachen als auch ihrer Therapie unterscheiden. Generell werden nicht-immunologische (Lebensmittelintoxikationen, Stoffwechselerkrankungen und pseudoallergische Reaktionen) von immunologischen Reaktionen (Nahrungsmittelallergie Typ I und Typ III) unterschieden. Unverträglichkeiten vom Allergietyp III sind im Gegensatz zu IgE-vermittelten Typ I-Allergien IgG-mediiert und treten zeitverzögert, das heißt mehrere Stunden nach der Aufnahme, auf. Das erschwert einerseits die Diagnosemöglichkeiten für diese Erkrankungen, andererseits sind die sich an die falsche Diagnose anschließenden Therapien häufig medikamentenkonzentriert und nur in seltenen Fällen zufriedenstellend. Diese Tatsache wird durch die oftmals stattfindende Symptom- statt Ursachenbekämpfung verstärkt. Diesbezüglich ist die Forschung angehalten, die bislang ungeklärten Mechanismen der Pathogenese aufzuklären, Allergene in Lebensmitteln zu identifizieren und geeignete Diagnose- sowie Therapiekonzepte zu entwickeln. Auf der anderen Seite ist es von enormer Wichtigkeit die Bevölkerung über Nahrungsmittel-unverträglichkeiten genauer aufzuklären und gerade im Hinblick auf die Hinterfragung vorliegender unspezifischer Symptome zu sensibilisieren, so Baumbach abschließend. Quelle: Pressemitteilung der Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V., 19.10.2006
Kommentare
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Ich hätte mal eine Frage: Nimmt man zu, wenn man Nahrungsmittel bzw. Stoffe konsumiert, die man nicht verträgt???
Hallo Christine,
also ich bin jetzt nicht der absolute Ernährungsexperte, aber ich sehe keinen Grund, warum man von "unverträglichen" Lebensmittel zunehmen sollte. Abgesehen davon, daß Deine Frage ziemlich allgemein gestellt ist, und daher einen sehr breiten Raum für eine Antwort läßt... Grundsätzlich ist es ja so, daß man dann zunimmt, wenn man dem Körper mehr Energie zuführt, als er verbraucht. Ich weiß, daß ist jetzt eine sehr vereinfachte Darstellung, aber sie stimmt. Zurückkommend auf die Nahrungsmittel kommt es daher wohl darauf an, welche Nahrungsmittel Du nicht "verträgst", welche Ursache das hast, und in welchen Mengen Du diese zu Dir nimmst. Wenn Du Äpfel oder Bananen nicht verträgst, weil Du eine Fruktose-Intoleranz hast, dann wird der Apfel deswegen nicht mehr Kalorien bekommen, oder? Folgedessen wirst Du davon auch nicht zunehmen. Wenn Du allerdings keinen fetten Schweinsbraten verträgst, weil Du Magen- oder Verdauungsprobleme hast, und Dir dann trotzdem Unmengen davon reinhaust, dann könnte schon sein, daß sich das auch auf Dein Gewicht auswirkt. lg, Markus Hi Markus,
danke vielmals. Bei mir handelt es sich um Milchprodukte und Erdbeeren und noch ein paar Sachen. Hi,
bitte gerne. Milchprodukte => Unverträglichkeit gegen Milchzucker = Laktose-Intoleranz (siehe auch: http://www.news.ernaehrung-online.at/categories/31-Laktose-Intoleranz) Erdbeeren => Unverträglichkeit gegen Fruchtzucker = Fructose-Intoleranz Wenn Du konkrete Verdachtsmomente hast, die auf derartige Unverträglichkeiten hinweisen, dann würde ich mich an Deiner Stelle mal von einem Spezialisten "austesten" lassen. lg Markus Kommentar schreiben
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Di, 09.01.2007 11:45
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So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
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