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Mittwoch, 20. Dezember 2006 Laut einer schwedischen Studie vom Karolinska Institut kann eine zu hohe Zucker-Aufnahme über einen langen Zeitraum die Entstehung von Pankreas-Karzinomen (Bauchspeicheldrüsen-Krebs) fördern, berichtet die Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. aus Aachen.
Etwa 80.000 gesunde Männer und Frauen gaben über acht Jahre ihre Ernährungsgewohnheiten zu Protokoll. In diesem Zeitraum erkrankten 131 Teilnehmer an Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Untersuchung ergab, dass der Zuckergehalt der Nahrung einen entscheidenden Einfluss auf die Entstehung von Pankreastumoren hat. Personengruppen, bei denen mehr als zweimal täglich Limonaden und zuckerhaltige Getränke auf dem Speiseplan stehen, wiesen ein um bis zu 90 Prozent höheres Erkrankungsrisiko im Vergleich zu Personen auf, die derartige Getränke nicht konsumierten. Bei Teilnehmern mit einem häufigen Verzehr gesüßter Getränke, darunter vor allem gezuckerter Kaffee, war das Risiko, ein Pankreaskarzinom zu entwickeln, noch um bis zu 70 Prozent erhöht (1). Aufgrund der häufig zu späten Diagnose und der begrenzten Behandlungsmöglichkeiten gilt Bauchspeicheldrüsenkrebs als eine der Krebserkrankungen, die mit sehr geringen Heilungschancen verbunden sind. Deshalb ist es besonders wichtig, das Wissen sowie das Bewusstsein über mögliche Ursachen, Risikofaktoren und Folgen von ernährungs(mit)bedingten Erkrankungen zu vertiefen, betont Susanna C. Larsson vom Karolinska Institut in Stockholm. So ist bei einer übermäßigen Zuckerzufuhr neben dem erhöhten Risiko für Pankreastumore ebenso die Gefahr einer Insulinresistenz und damit die Entwicklung eines Diabetes mellitus Typ II gegeben, was wiederum zu weiteren Stoffwechselstörungen führen kann. Der Prävention von Erkrankungen, die durch die Ernährung beeinflussbar sind, kommt eine immer größere Bedeutung zu. Es ist zunehmend wichtig, nicht nur die Therapie stetig verbessern zu wollen, sondern auch zu lernen, ihnen - beispielsweise mit einer bewussteren und gesünderen Ernährungsweise - vorzubeugen. Literatur: (1) Larsson SC, Bergkvist L, Wolk A: Consumption of sugar and sugar-sweetened foods and the risk of pancreatic cancer in a prospective study. Am J Clin Nutr. 2006;84(5):1171-1176 (2) Schernhammer ES, Hu FB, Giovannucci E, Michaud DS, Colditz GA, Stampfer MJ, Fuchs CS. Sugar-sweetened soft drink consumption and risk of pancreatic cancer in two prospective cohorts. Cancer Epidemiol Biomarkers Prev. 2005;14(9):2098-2105
Quelle: Pressemitteilung Gesellschaft für Ernährungsmedizin und Diätetik e.V. am 19.12.2006
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Buchtipps Kommentare Mi, 22.12.2010 22:18
dem kann ich nur zustimmen. ge
rade bei vielen kindern sieht
man immer wieder, dass sie vol
lkommen verlernt haben a [...]
Mo, 19.02.2007 16:40
Zitat:
"Weiter in der Kritik
stehen einige Safthersteller.
Sie versuchen das negative Ima
ge von Beta-Carotin zu u [...]
So, 18.02.2007 13:05
Eigentlich eine Binsenweisheit
, aber zur Vermarktung eines B
uches sicher geeignet. Viellei
cht sollte ich auch mal [...]
Sa, 03.02.2007 20:20
Viel Lärm um nichts, oder sehe
ich das falsch. So lange man
soviel verdienen kann und so s
elten erwischt wird, wir [...]
Mo, 29.01.2007 12:58
Ich finde es unglaublich, was
Herr Müller Northmann schon wi
eder publiziert.
Fasten sei
nicht gesichert?
Ich [...]
Di, 09.01.2007 11:45
das ist aber eine innovative i
dee.
Di, 09.01.2007 08:08
vielleicht könnte man den pc g
leich so programmieren, dass e
r auch gleich die Mahlzeiten a
n den jeweiligen Betroff [...]
So, 07.01.2007 00:19
Hi,
bitte gerne.
So, 07.01.2007 00:10
Hi Markus,
danke vielmals.
Bei mir handelt es sich um
Milchprodukte und Erdbeeren u
nd noch ein paar Sachen.
Sa, 06.01.2007 23:59
Hallo Christine,
also ich b
in jetzt nicht der absolute Er
nährungsexperte, aber ich sehe
keinen Grund, warum man [...]
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