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Sonntag, 21. Januar 2007 Ernährung bei chronisch entzündlichen DarmerkrankungenGeschrieben von MS in DarmerkrankungenKommentare (0) | Trackbacks (0)
Viele CED-Patienten, insbesondere von Morbus Crohn betroffene, leiden an einem Zinkmangel. Das lebenswichtige Spurenelement Zink hat eine entzündungshemmende Wirkung, und daher ist eine Zink-Therapie sinnvoll. Von besonderer Wichtigkeit ist, dass das Zink für den Organismus optimal verfügbar ist, fordert Müller-Nothmann, der zu Zink-Histidin rät. Die Aminosäure Histidin fördert die Aufnahme von Zink. Die tägliche Gabe von 15 bis 30 Milligramm Zink hat sich nach seinen Aussagen bewährt. Entzündungshemmend wirken sich auch Omega-3-Fettsäuren aus, die im Öl von Fettfischen wie Lachs, Hering und Makrele enthalten sind. Um ausreichende Dosierungen zu erreichen, ist hier die Gabe von Omega-3-Fettsäure-Kapseln notwendig. Diese sollten Arzneimittel-Qualität aufweisen. Nahrungsergänzungsmittel mit diesen hochwirksamen Fettsäuren sind oftmals extrem schadstoffbelastet und in ihrer Dosierung nicht standardisiert, informiert Müller-Nothmann. Probiotika sind in speziellen Milchprodukten aber auch in Brottrunk oder Sauerkraut und anderem milchsauer vergorenem Gemüse enthalten, das aber manche Patienten nicht sehr gut vertragen. Anstatt einer Schonkost empfiehlt Sven-David Müller-Nothmann Patienten die Führung eines Ernährungs- und Beschwerdetagebuches, das die Identifizierung schlecht verträglicher Lebensmittel und Speisen erleichtert. Morbus Crohn und Colitis ulcerosa sind die häufigsten chronisch entzündlichen Darmerkrankungen. Die Erkrankungsursache ist noch nicht eindeutig geklärt. Jedoch zeigen verschiedene Studien, dass es eine genetische Komponente in der Genese der Erkrankungen gibt und dass scheinbar auch der Darmflora und bestimmten Mikroorganismen wie Milchsäurebakterien oder Escherichia Coli Stamm Nissle eine große Bedeutung zukommt. Menschen, die unter Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa leiden, sollten insbesondere eine Mangelernährung und ein Untergewicht vermeiden, betont Müller-Nothmann abschließend, der Patienten eine regelmäßige Beratung durch spezialisierte Diätassistenten empfiehlt. Bibliografische Daten: Quelle: Pressemitteilung vom Zentrum für Ernährungskommunikation und Gesundheitspublizistik publiziert auf openPR.de am 16.01.2007
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