Freitag, 26. Oktober 2007
Die Messung des Omega-3-Fettsäureindexes ist ein geeigneter Marker zur Bewertung des Risikos einer koronaren Herzerkrankung und erleichtert somit eine angemessene medizinische und ernährungstherapeutische Behandlung.
Bisher zeigten Studien, dass eine vermehrte Aufnahme von
Omega-3-Fettsäuren zu einer deutlichen Risikoverminderung der Mortalität durch koronare Herzerkrankungen führt. Grund hierfür sind unter anderem die gefäßerweiternden und gerinnungshemmenden Eigenschaften der mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Eine Auswertung von William Harris der Sanford School of Medicine of the University of South Dakota, USA, verifizierte darüber hinaus den Omega-3-Fettsäureindex als unabhängigen Risikofaktor für diese Erkrankung. Der Omega-3-Fettsäureindex gibt den prozentualen Anteil der Eicosapentaensäure (EPA) und Docosahexaensäure (DHA) am Gesamtfettsäuregehalt der Erythrozyten an.